Wie erziehe ich mein Kind richtig?
Das kann auch verwirren und unsicher machen.
Die Expertin Ulla Pongratz-Elsnig sagt:
„Es ist gut, verschiedene Erziehungs-Ansätze zu kennen.
Aber Erziehungs-Ratgeber sind oft sehr allgemein.“
Sandra Recek ergänzt:
„Die Meinung der Autor*innen ist immer dabei.
Eltern sollten ihre eigenen Werte kennen.
Sie sollten sich fragen:
Was möchte ich meinem Kind mitgeben?“
Nach der Geburt ist eine sichere Bindung wichtig.
Eltern und Kind brauchen Nähe und Vertrauen.
Ulla Pongratz-Elsnig sagt:
„Es gibt viele Wege, um mit dem Baby eine Bindung aufzubauen.
Zum Beispiel durch Körperkontakt.“
In der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres können Eltern
erste Grenzen setzen.
Sandra Recek sagt:
„Jedes Kind ist anders.
Eltern sollten ihrem Bauchgefühl vertrauen.
Kinder lernen von ihren Eltern.
Eltern sind Vorbilder.“
Lassen Sie dem Kind auch Freiräume
Wenn Eltern mehr Grenzen setzen,
sollten sie dem Kind auch Freiräume lassen.
Das Kind soll entdecken und lernen können.
Erziehung hängt auch von eigenen Erfahrungen ab.
Diese Erfahrungen beeinflussen die eigenen Werte.
Eltern können unterschiedliche Vorstellungen darüber haben,
Wie sie ihr Kind erziehne wollen.
Sandra Recek sagt:
„Eltern sollten sich gut absprechen.
Konflikte sollten nicht vor den Kindern ausgetragen werden.“
Bei Fragen können Eltern eine Familien-Beratungsstelle besuchen.
Die Beratung ist kostenlos.
Unser Interviewpartnerinnen
Ulla Pongratz-Elsnig ist Juristin,
Sie ist Lebens- und Sozialberaterin und Sozialpädagogin.
Sandra Recek
Sie ist Psychologin und koordiniert die Elternbildung.
Caritas der Diözese Graz-Seckau
Grabenstraße 39
8010 Graz
Website der Caritas Graz-Seckau
Das Interview wurde im Oktober 2025 durchgeführt.