Über uns

In Österreich gibt es rund 400 Familien- und Partnerberatungsstellen von unterschiedlichsten Trägerorganisationen. Diese werden aus dem Budget des Bundeskanzleramtes, Sektion Familie und Jugend, gefördert.

Neben der Beratung in Krisensituationen im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe bieten diese Stellen auch Information und präventive Aufklärungsarbeit an.

2025 waren folgende Themen am häufigsten nachgefragt:

  • Trennung, Scheidung, Besuchsrecht, Unterhalt (16 Prozent)
  • Paarkonflikt, Kommunikation, Rollenverteilung, Sexualität (13 Prozent)
  • Erziehung, Kinderbetreuung, Schule, Ablösung von Kindern (12 Prozent)
  • Schwangerschaft, Empfängnisregelung, Wunschkind (11 Prozent)
  • Psychische Probleme und Süchte (11 Prozent)
  • Gewalt in der Familie, Missbrauch, Misshandlung (10 Prozent)

Geförderte Familienberatungsstellen sind in allen Bezirken Österreichs vorhanden. Für jeweils etwa 23.000 Einwohner/innen steht derzeit im Durchschnitt eine Familienberatungsstelle zur Verfügung.

Im Jahr 2025 wurden rund 362.000 Beratungsstunden angeboten und rund 527.000 Beratungsgespräche geführt. Besondere Schwerpunkte werden in der Schwangerschaftsberatung, in der Beratung bei Gewalt in der Familie, bei Scheidungs- und Trennungsfragen und in der Beratung von Eltern mit behinderten Kindern gesetzt.

Seit 1998 sind auch Familienberatungsstellen eingerichtet, die Partnern, Kindern, Jugendlichen und sonstigen Bezugspersonen (Großeltern, Freund/innen, etc.) bei "Kontakt" eines Angehörigen, Elternteils oder Partners zu einer sogenannten "Sekte" Hilfestellung geben kann.

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